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Aktuelles

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#Therapeuten am Limit: Was bedeutet das Hashtag der Kreidaktion?

Heiko Schneider erzählt im Gespräch mit unserer Redakteurin Daniela Driefert über die prekäre Situation der Therapeuten.

20180603_183811 - Kopie24.08.2018

Heiko Schneider ist Physiotherapeut. Auf den ersten Blick wirkt er nicht wie ein Mann, der unbedingt im Rampenlicht stehen muss. Und dennoch: Schneider avancierte in den letzten Wochen zur Galionsfigur der Therapeutengemeinde auf Facebook. Warum? Weil er öffentlich sagt, was viele denken: „Ich bin am Limit“. 
In einem Brandbrief legte er seine berufliche Situation offen. Zahlreiche Kollegen erkannten sich wieder, bestätigten in eigenen Briefen die prekären Berufsverhältnisse. Schneider entschied die Dokumente Vertretern des Gesundheitsministeriums zu übergeben. Dafür legte er die Strecke von Frankfurt nach Berlin mit dem Rad zurück. Die Redaktion der Therapie und Praxis traf ihn in Brandenburg. Im Interview mit Daniela Driefert erzählte Schneider seine Beweggründe und was sich in der Physiotherapie ändern muss.

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Physiotherapeuten in Sachsen-Anhalt erhalten endlich höhere Vergütungen

hands-compare-two-piles-of-coins-of-different-sizes-picture-id516457744 09.08.2018

Ende des Schiedsverfahrens gegen die AOK Sachsen-Anhalt durch Schiedsspruch

Das Schiedsverfahren gegen die AOK Sachsen-Anhalt ist nun endlich abgeschlossen. Das Verhalten der Krankenkasse, die den Berufsverbänden in den Verhandlungen zunächst lediglich eine Preiserhöhung im Rahmen der gesetzlichen Preisuntergrenzenregelung anbot (in Höhe von ca. +6,5 Prozent) zwang die Schiedsperson zu einem Schiedsspruch. Dieser ist heute eingetroffen und sieht eine Preiserhöhung von rund 32 Prozent vor, die rückwirkend zum 01. Juli 2018 in Kraft tritt. Mit dieser Erhöhung werden die Preise auf das Vergütungsniveau der Ersatzkassen angehoben. Damit ist das Schiedsverfahren formell beendet und die Praxen in Sachsen-Anhalt können nun endlich die dringend benötigten neuen Preise abrechnen.

Das Ergebnis des Schiedsverfahrens ist das Resultat intensiver Arbeit der Berufsverbände: Verhandlungen wurden vorbereitet, Gespräche geführt, Schiedsanträge gestellt und wieder Verhandlungen geführt. Insgesamt ist der Schiedsspruch das Ergebnis erfolgreicher Zusammenarbeit der Berufsverbände in Sachsen-Anhalt, der die Praxen und ihre Mitarbeiter wieder positiver in die Zukunft schauen lässt.

Allerdings ist es aus Sicht der Berufsverbände IFK, VDB, VPT und ZVK nicht nachvollziehbar, dass es die AOK Sachsen-Anhalt erneut soweit kommen ließ und ein Schiedsspruch nötig wurde. Der im Juni 2018 gefundene Vergleich, den die Kasse unmittelbar vor Ablauf der Frist widerrief, wäre ein erster großer Schritt in Richtung einer angemessenen Vergütung der Praxen in Sachsen-Anhalt gewesen.

Mit dem Schiedsspruch, der eine Vertragslaufzeit bis zum 30. Juni 2019 vorsieht, scheint die nächste Auseinandersetzung vorprogrammiert zu sein. Das sehen die Berufsverbände kritisch. Nach heutiger Einschätzung ist mit einer freiwilligen vertraglichen Einigung seitens der AOK über eine weitere angemessene Erhöhung kaum zu rechnen. Damit ist zu befürchten, dass es in diesem Fall heißt: Nach dem Schiedsverfahren ist vor dem Schiedsverfahren.

Am Rande: Anfang dieser Woche teilte die AOK mit, dass sie alle Praxen in Sachsen-Anhalt angeschrieben habe. Das Angebot: Die Praxen könnten rückwirkend ab dem 01. Juli 2018 die vdek-Preise abgerechnen. Warum die AOK dies kurz vor Abschluss des Schiedsverfahrens getan hat, darüber kann nur spekuliert werden. Vermutet wird, dass die AOK einem sich abzeichnenden Schiedsspruch zuvorkommen und sich mit dem vermeintlichen Angebot in der Branche beliebt machen wollte. Dieser Versuch ist kläglich gescheitert, da die Schiedsperson bereits einen Tag später den Schiedsspruch offiziell bekannt gab. Es sollte damit ausgeschlossen sein, dass die AOK den Schiedsspruch beklagen wird. Damit herrscht zunächst Rechtsfrieden in Sachsen-Anhalt.

Am Ende langer und schwieriger Verhandlungen steht mit Abschluss des Schiedsverfahrens nun doch ein positives Ergebnis mit der AOK Sachsen-Anhalt. Dies ermutigt und bestärkt die Verbände auch weiterhin, alle Register in den Verhandlungen zu ziehen. In Sachsen-Anhalt steht hierbei als nächstes ein Abschluss mit der IKK gesund plus an. Die Verbände werden auch hier jetzt unverzüglich nach einer optimalen Lösung im Schiedsverfahren suchen.

 

Onlinebefragung der Hochschule Fresenius zur Zukunft der Therapieberufe

colorful-physiotherapy-equipment-on-floor-picture-id87009582606.08.2018

Wie geht es weiter mit den Therapieberufen in Deutschland? Wer soll ihre Interessen vertreten? Wie sieht die Zukunft der Therapieberufe aus? Wie stellen sich die Therapeuten selbst ihre Zukunft vor?

Der Masterstudiengang Therapiewissenschaften der Hochschule Fresenius möchte diese Fragen in diesem Jahr unter anderem mit Hilfe eines Online-Fragebogens unter Therapeuten untersuchen. Dabei sind sowohl Physio- und Ergotherapeuten als auch Logopäden und Podologen angesprochen. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten und die Daten lassen selbstverständlich keine Rückschlüsse auf die jeweilige Person zu.

Link zur Online-Befragung: https://goo.gl/forms/SQrZkuc3s3aMNFGK2

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden im Rahmen eines Forschungssymposiums am 29. September 2018 in Idstein an der Hochschule Fresenius vorgestellt. Dazu ist jede/r Interessierte herzlich eingeladen. Weitere Informationen zu dieser kostenlosen Veranstaltung sind unter www.therapiewissenschaften.de zu finden.

 

Neue Beihilfeverordnung in Kraft-30 Minuten Richtwert für KG vom Tisch

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01.08.2018

Das Bundesministerium des Inneren hat die achte Verordnung zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung am 30. Juli 2018 im Bundesgesetzblatt, Teil 1, veröffentlicht.

Die Erhöhung der erstattungsfähigen Höchstbeiträge erfolgt in zwei Stufen. Der beihilfefähige Höchstbetrag für Krankengymnastik beträgt 23,40 Euro bis zum 31.12.2018 und 25,70 Euro ab dem 1.1.2019. Der Richtwert liegt bei 20 Minuten. 
Neu sind die Positionen "Physiotherapeutische Erstbefundung" (15,00/16,50 Euro) und "Physiotherapeutische Komplexbehandlung" in der Palliativ Versorgung (60,00/66,00 Euro). Wir weisen darauf hin, dass jeder Praxisinhaber Preis und Leistung vor der Behandlung in einem Honorarvertrag mit Privatpatienten vereinbaren sollte. Den Praxisinhabern ist ein erhöhter Berechnungssatz vorbehalten. Die Festlegung von Höchstsätzen in der Bundesbeihilfeverordnung beinhaltet keine vollständige Kostendeckung für die Beihilfeberechtigten.

 

Ergebnisse der Fachkräfte-Engpassanalyse Juni 2018

Fachkraefteengpassanalyse Juni 2018Im Vergleich zur Situation im vergangenen Jahr ist die Vakanzzeit um 13 Tage gestiegen. Aktuell liegt die Mitarbeitersuche in der Physiotherapie bei 157 Tagen. Fachkräftemangel beziehungsweise Anzeichen für Engpässe bei Physiotherapeuten zeigen sich in allen Bundesländern.

 

 

 

 

 

 

Fachpolitisches Gespräch von Heilmittelverbänden zur aktuellen Lage

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Bandbrief an die bayerische Staatsregierung: Übergangslösung zum Thema Schulgeldfreiheit für die Gesundheitsfachberufe kurzfristig umzusetzen

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Der VDB-Physiotherapieverband hat einen Brandbrief an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Kultusminister Bernd Silber, Staatsminister Dr. Marcel Huber, Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek, Beauftragter der bayerischen Staatsregierung für Bürgeranliegen und Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU Fraktion, die sich beide im Landtag mit einem Dringlichkeitsantrag für die Schulgeldfreiheit eingesetzt hatten, geschrieben. Das Thema: Der zunehmende Fachkräftemangel in den Berufen der Physiotherapie in Bayern, unter anderem in Folge hoher Ausbildungskosten für die Auszubildenden. Die flächendeckende Versorgung der Patienten mit physiotherapeutischen Leistungen ist nicht mehr gewährleistet. 

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AOK Sachsen-Anhalt lehnt Vergleich ab – Schiedsspruch folgt in Kürze

29.06.2018

Im Schiedsverfahren der physiotherapeutischen Berufsverbände (IFK, VPT, VDB-Physiotherapieverband und PHYSIO-DEUTSCHLAND) gegen die AOK Sachsen-Anhalt widerrief letztere drei Minuten vor Ablauf der Frist den vereinbarten Vergleich vom 19.06.2018 und verband dies mit einem Gegenvorschlag, der deutlich von dem in der vorigen Woche getroffenen Konsens abweicht. Der nach äußerst schwierigen und langwierigen Verhandlungen unter Moderation der Schiedsperson zunächst vereinbarte Vergleich, der die Preise bis zum Jahr 2019 um insgesamt rund 47,8 % erhöhen sollte, tritt damit nicht in Kraft. 

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Schiedsverfahren in Sachsen-Anhalt endet mit Vergleich

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Im Schiedsverfahren der physiotherapeutischen Berufsverbände (IFK, VDB, VPT und PHYSIO-DEUTSCHLAND) gegen die AOK Sachsen-Anhalt ist es am 19. Juni 2018 zu einem Ergebnis gekommen. Nach äußerst schwierigen und langwierigen Verhandlungen konnte unter Moderation der Schiedsperson ein Vergleich geschlossen werden, der ab dem 1. Juli 2018 eine signifikante Erhöhung der physiotherapeutischen Vergütung vorsieht.  

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Es geht ohne Zertifikate

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08.06.2018

Der VDB-Physiotherapieverband überreicht der Politik Vorschläge zu neuen lernfeldorientierten Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen.

„Es muss sich zeitnah etwas ändern“, sagte Emmi Zeulner, MdB (CSU), Berichterstatterin für Nichtärztliche Heilberufe, im Rahmen der Übergabe neuer Vorschläge zu lernfeldorientierten Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen und sprach damit den

IMG_0277dringenden Reformbedarf der Physiotherapieausbildung an. Der VDB-Bundesvorsitzende, Marcus Troidl überreichte Emmi Zeulner, Dr. Roy Kühne, MdB (CDU), Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel, Peter Aumer, MdB (CSU) und Florian Rott, GKV-Spitzenverband, Konzepte für neue Fachschulausbildungen zum Physiotherapeuten, Masseur und med. Bademeister in Berlin. Damit kommt der VDB-Physiotherapieverband dem dringenden Bedarf nach konstruktiven Vorschläge für eine Reform der Fachschulausbildungen nach.

Die Arbeitsgemeinschaft „Schule“ des VDB-Physiotherapieverbandes unter der Leitung von Wolfgang Oster, Dipl. Med. Päd., Physiotherapeut, Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Mainz gGmbH erarbeitete eine lernfeldorientierte Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in der Antworten auf folgende Fragen zu finden sind: Welche Inhalte der Ausbildung sind überholt, welche müssen neu aufgenommen werden, wie kann das Zertifikatsproblem und die damit verbundene Entwertung der Ausbildung behoben werden? Welche Qualifikationen sollte das Lehrpersonal nachweisen? Welche Anforderungen muss der Absolvent heute und in den nächsten Jahren erfüllen?

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Letzte Etappe Berlin

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05.06.2018

Rund 300 Radfahrer versammelten sich in Potsdam an der Glienicker Brücke, um Heiko Schneider auf seiner letzten Etappe ins Bundesministerium für Gesundheit zu begleiten. Schneider will 1000 Brandbriefe übergeben. Dafür radelte er in sieben Streckenabschnitten von Frankfurt nach Berlin. 
Die Presse dankte den aktuellen Aufhänger für die Berichterstattung, griff das Thema vielfach auf. Und: Nicht nur die Medien zeigten Interesse. Schneider fuhr stellvertretend für alle Therapeuten und löste Begeisterung in der Therapeutengemeinde aus.       

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Fotos: Daniela Driefert

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4000 Demonstranten in Köln

Website128.05.2018

In Köln beteiligten sich rund 4000 Therapeuten an einer Demonstration für bessere Rahmenbedingungen in den Berufen der Heilmittelerbringer. Kreativer, zahlreicher und lauter als die Jahre zuvor zeigten die Teilnehmer ihren Unmut über die unangemessene Bezahlung, drohende Altersarmut, zu kurze Behandlungszeiten, Schulgeld und einer fehlenden Ausbildungsvergütung. Die Vereinten Therapeuten organisierten die Demonstration. Der VDB-Physiotherapieverband unterstützt die Forderungen. Weitere Informationen finden sie auf Facebook unter VDB-Physiotherapieverband. 

Foto: Daniela Driefert

 

 

Therapeuten sind am Limit

Roy Kühne und der VDB-Physiotherapieverband fordern eine deutliche Erhöhung der Vergütung für Physiotherapeuten

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Die prekäre Situation in der Physiotherapie spitzt sich zu. „Nach den ver.di Tarifabschlüssen klafft eine riesige Lücke zwischen den Verdienstmöglichkeiten im ambulanten und stationären Bereich“, sagt Marcus Troidl, Bundesvorsitzender des VDB-Physiotherapieverbandes, der die Selbständigen in der Branche vertritt. Dabei ist das Ungleichgewicht der Gehälter nicht das einzige Problem. „Zusätzlich zum Fachkräftemangel droht eine Abwanderung der Mitarbeiter in die Krankenhäuser und Einrichtungen, die nach TVöD bezahlt werden“, mahnt Troidl. Im Schulterschluss mit Dr. Roy Kühne, MdB, CDU und Berichterstatter für Heilmittel, suchte Marcus Troidl Kontakt zu Gesundheitspolitikern wie Dr. Georg Nüßlein, MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender CDU/CSU, Peter Aumer, MdB, CSU und Emmi Zeulner, MdB, CSU, Berichterstatterin für Nichtärztliche Gesundheitsberufe, um über die neue Situation zu berichten.

Ein Therapeut in Vollzeit in freier Niederlassung verdient durchschnittlich 25.000 Euro brutto (Stand Dezember 2017). Davon müssen Personal, Raumkosten und Abschreibungen geleistet und Rücklagen gebildet werden. Mit dem HHVG wurden zwar Vergütungsverbesserungen beschlossen, doch die Lücke zwischen stationärer Versorgung und freiberuflicher Tätigkeit zu schließen, gelingt nicht. Auch mit der Erhöhung wird ein Therapeut in freier Niederlassung lediglich 33.000 Euro verdienen. Der verbesserte Umsatz mit 42 Euro brutto ist immer noch nicht ausreichend.

Damit den freien Praxen nicht das Aus droht, formulierte Roy Kühne ein Sofortprogramm…

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Sofortprogramm für Therapeuten»

 
Fachkräftemangel: Die Suche nach Mitarbeitern dauert im Durschnitt 151 Tage   

 

Fachkraefteengpass GrafikAktuelle Fachkräfteengpassanalyse: Fachkräftemangel weiterhin im Anstieg

Der Fachkräftemangel in der Physiotherapie stieg auch im letzten Halbjahr kräftig an. Das besagen aktuelle Zahlen der Bundesarbeitsagentur (BA). Halbjährlich veröffentlichen Statistiker Zahlen zu den jeweiligen Berufsgruppen. 

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Der Koalitionsvertrag steht – Was könnte sich für Physiotherapeuten ändern?

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CDU, CSU und SPD planen eine Halbierung der Bemessungsgrundlage für Mindestversicherungsbeiträge, eine Mindestausbildungsvergütung und eine Novelle des Berufsbildungsgesetzes.

Die Verhandlungspartner von CDU, CSU und SPD einigten sich zu einer gemeinsamen Vereinbarung. Sollte die SPD – Basis dem Entwurf zustimmen, sieht die Koalition folgende Vorhaben in der Gesundheitspolitik vor…Weiter zum Artikel»

 

 

 

Augenwischerei bei neuen Beihilfe-Sätzen?

currency-picture-id514780670Tritt eine geplante Änderung der Bundesbeihilfeverordnung in Kraft, liegt die Beihilfe für Krankengymnastik teilweise unter dem Minutenpreis der gesetzlichen Krankenkassen. Schuld ist ein 30 Minuten Richtwert.

In den letzten Tagen kursierte eine vermeintlich erfreuliche Meldung im Netz: Die beihilfefähigen Höchstbeträge sollen deutlich steigen. Eine Kommission für das Beihilferecht habe dem Bund und den Ländern Vorschläge zur Überarbeitung der Leistungsbeschreibung der Leistungspositionen und Anpassung der beihilfefähigen Höchstbeträge unterbreitet. Der Bund habe die Vorschläge übernommen und in einen Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern überführt. Aktuell befände sich der Referentenentwurf in der Anhörung. Weiter zum Artikel»
 

 

PREISVERHANDLUNGEN:

30 PROZENT MEHR FÜR AOK VERGÜTUNGEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG

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In allerletzter Minute ist es den Verbänden VDB-Physiotherapieverband, IFK, VPT und PHYSIO- DEUTSCHLAND gelungen eine Vergütungsvereinbarung mit der AOK Baden-Württemberg zu erreichen.

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Nach 28 Jahren endlich Ost-West-Angleich!

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Die Vergütungsvereinbarungen mit den Ersatzkassen sind abgeschlossen. Verbände erzielen deutlich höhere Abschlüsse und den Ost-West-Angleich.

Gemeinsam erzielten die Verbände VDB-Physiotherapieverband, ifk, VPT und PHYSIO-DEUTSCHLAND einen deutlichen Zuwachs in der Vergütung physiotherapeutischer Leistungen. Die Ersatzkassen erhöhen die Preise rückwirkend zum 1. Dezember 2017. Und: Der Ost-West-Angleich ist gelungen. Ab dem 1. April 2018 werden die Vergütungen in den neuen Bundesländern dem Westniveau angeglichen. Weiter zum Artikel»

 

Was müssen selbständige Physiotherapeuten bei der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) beachten?

Ab Mai 2018 gilt ein neues Datenschutzrecht. Welche Änderungen auf selbständige Physiotherapeuten zukommen, erklärt Dr. Philipp Groteloh:

Ein neues Datenschutzrecht gilt ab Mitte des nächsten Jahres. Stichtag ist der 25.05.2018.  Ab diesem Datum sind die Vorgaben der neuen Datenschutz-Grundverordnung (VO (EU) Nr. 2016/679) in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft rechtsgültig und lösen damit bei uns das bisher geltende Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) im Wesentlichen ab. Gleichzeitig tritt ein neues, deutlich verkürztes BDSG in Kraft, das auf die DS-GVO abgestimmt ist. Kernthese ist wie bisher, dass die personenbezogenen Daten der jeweils betroffenen Person gehören und keinem anderen. Allein die betroffene Person kann über die Verwendung ihrer Daten bestimmen. Das ist im Grunde genommen auch gut und richtig so.

Für wen gilt die neue Datenschutz- Grundverordnung? Weiter zum Artikel»

 

 

VON BONN NACH REGENSBURG

iStock.com-Photo_Concepts - KopieDer VDB-Physiotherapieverband hat seine Bundesgeschäftsstelle von Bonn nach Regensburg verlegt.

Durch den Umzug und eine neue technische Ausstattung baut der VDB-Physiotherapieverband den Servicegrad des Bundesverbandes aus.

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Manuelle Therapie: Die Übergangsfrist für bayerische Masseure wird verlängert

physiotherapist-giving-hand-massage-to-a-patient-picture-id636218108 - KopieDie erste Übergangsfrist ist am 1. November abgelaufen. Masseure sind nicht länger berechtigt manuelle Therapie als Kassenleistung anzuwenden und abzurechnen. Nun wird diese Frist verlängert. Das ist eine gute Nachricht. Leider handelt es sich lediglich um eine Fristverlängerung von fünf Monaten. Stichtag ist der 31. März 2018. 

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Politik unterstützt bayerische Masseure nach Manuelle-Aus

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Der Ausschuss für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags befürwortet geschlossen die Forderung nach einer Verlängerung der Übergangsfrist.

Zwei Fragen an Klaus Holetschek, MdL, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege der CSU-Fraktion und Präsident des Kneipp-Bundes:

VDB: Die bayerischen Masseure dürfen ab dem 1. November keine Manuelle Therapie mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen und ausführen. Die Übergangsfrist beträgt lediglich sechs Wochen. Zahlreiche Praxen stehen am Rande ihrer Existenz. Wie kann die Politik helfen und wirtschaftlichen wie persönlichen Schaden abwenden?

Klaus Holetschek, MdL: Die bayerische Staatsministerin Melanie Huml ist an die Krankenkassen herangetreten, um eine bessere Übergangsregelung zu erreichen. Die in der jetzigen Form geplante Umsetzung würde für die betroffenen Praxen existenzgefährdende Auswirkungen haben und könnte sich auch negativ auf die Versorgung der Patienten auswirken. Vor diesem Hintergrund hat die Ministerin die Kassen gebeten, die Übergangsfristen zu verlängern. Dieses Vorgehen teile ich als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege der CSU-Fraktion voll und ganz. 

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Foto: Klaus Holetschek

 

 

Marcus Troidl im Gespräch mit der bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

IMG-20171017-WA0001 - KopieThema: Bayerische Masseure dürfen ab dem 1. November keine Verordnungen der manuellen Therapie abrechnen und durchführen. 

Am 1. November ist die Übergangsfrist abgelaufen. Bayerische Masseure dürfen zukünftig keine Verordnungen der manuellen Therapie mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen und durchführen. „Die Situation ist existenzgefährdend für die betroffenen Praxisinhaber“, informierte der Bundesvorsitzende des VDB – Physiotherapieverbandes Marcus Troidl die bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml.

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RVO-Kassen in Bayern vergüten physiotherapeutische Leistungen in den nächsten drei Jahren mit knapp 30 Prozent mehr

 

Die gesetzlichen Krankenkassen in Bayern werden physiotherapeutische Leistungen in den nächsten drei Jahren um knapp 30 % besser vergüten. Darauf einigten sich die Kostenträger mit den bayerischen Physiotherapie-Verbänden VDB-Physiotherapieverband der Selbständigen Bayern, PHYSIO-DEUTSCHLAND, IFK und VPT. Die ungewöhnlich hohe Preisanpassung ist durch das im April in Kraft getretene Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) möglich geworden, mit dem unter anderem die Deckelung der Verhandlungen durch die Grundlohnsummenanbindung für drei Jahre ausgesetzt wird. Mit diesem Gesetz hatte die Politik auf die nachdrücklichen Eingaben durch die physiotherapeutischen Berufsverbände reagiert, die bereits seit Jahren auf die prekäre finanzielle Situation ihres Berufsstands hingewiesen und dringend gefordert hatten, mehr Verhandlungsspielraum zuzulassen.  

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Masseure stehen vor den Scherben ihrer Existenz

Krankenkassen in Bayern entziehen Masseuren und medizinischen Bademeistern die Berechtigung zur manuellen Therapie. Der VDB-Physiotherapieverband richtet eine Koordinierungsstelle für Betroffene ein.

Ab dem kommenden November dürfen Masseure und medizinische Bademeister in Bayern keine manuelle Therapie anwenden und abrechnen. Eine entsprechende Benachrichtigung der Krankenkassen erreichte die Praxisinhaber vor wenigen Tagen. Die Zeit für eine Übergangsregelung ist denkbar knapp, sechs Wochen, dann ist Schluss. Selbständige Masseure stehen vor den Scherben ihrer Existenz.

Marcus Troidl, Vorsitzender des VDB-Physiotherapieverbands LV Bayern und Bundesvorsitzender sieht in der Situation einen unhaltbaren Zustand: „Mit einem Federstrich werden hier Existenzen von Kollegen vernichtet, die jahrzehntelang Patienten geholfen und gute Arbeit geleistet haben“.  Der VDB vertritt die Interessen der selbständigen Masseure und Physiotherapeuten, der Verband richtet nun in einer Erstmaßnahme eine Koordinierungsstelle für Betroffene ein. 

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Der VDB-Physiotherapieverband bittet Bundespolitiker um Antworten auf Fragen zur Zukunft der Physiotherapie

 

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"Eine Kammer kann meiner Meinung nach die Probleme der schlechten Vergütung nicht lösen, denn es ist nicht die Aufgabe einer Kammer Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen zu führen", sagt Diplom-Sporttherapeut und Physiotherapeut Dr. Roy Kühne, Mitglied des Deutschen Bundestages in der Fraktion der CDU/CSU….

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Interview mit Birgit Wöllert (MdB, Die Linke)

"Wir sind sehr dafür, die Zertifikate in die Ausbildung zu integrieren", sagt Birgit Wöllert, Mitglied des Deutschen Bundestages und Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Gesundheitsausschuss….

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Mattheis-KleinInterview mit Hilde Mattheis (MdB, SPD)

"Wir wollen, dass die Auszubildenden kein Schulgeld zahlen müssen", sagt Hilde Mattheis, Mitglied des Bundestages und Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion….

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Intgruene-klein-kleinerview mit Elisabth Scharfenberg (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)

"Wir sprechen uns für bessere Mitspracherechte in der gemeinsamen Selbstverwaltung, also im gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) aus" sagt Elisabeth Scharfenberg MdB, Bündnis90/Die Grünen, Sprecherin für Pflege und Altenpolitik….

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IReiner Meier-kleinnterview mit Reiner Meier (MdB, CSU) 

"Wir wollen, das Schulgeld vollständig abschaffen und stattdessen eine Ausbildungsvergütung bezahlen" sagt Reiner Meier, CSU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Gesundheitsausschusses im Gespräch mit dem VDB-Physiotherapieverband….    

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Die aktuelle Fachkräfteengpassanalyse Juni 2017 der Bundesagentur für Arbeit ist veröffentlicht: Der Fachkräftemangel in der Physiotherapie nimmt deutlich zu.

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Fachkräftemangel ist Fakt!

Der Bedarf an Physiotherapie steigt-Schülerzahlen nehmen ab. Einen ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie hier:

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Grafik-Fachkraeftemangel

 

Rehasport anbieten lohnt sich das für meine Praxis?

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Offene Stellen der Bundesanstalt für Arbeit (BA) melden …

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Aus- und Weiterbildung auf dem falschen Weg!  Der VDB wirbt für eine Modernisierung der Ausbildung und die Einbeziehung der Zertifikate. Lesen Sie mehr dazu im "pt-Portal für Physiotherapeuten" unter folgendem Link: https://physiotherapeuten.de/aus-und-weiterbildung-in-der-physiotherapie-auf-dem-falschen-weg/#.VvEXRDFex3N

 

VDB-Physiotherapieverband fordert Reform der Ausbildung zu den Berufen Physiotherapeut/in und Masseur/in und med. Bedemeister/in

VDB fordert Ausbildungsreform

Sonderteil aus Therapie+Praxis zum Download

VDB fordert Ausbildungsreform – Sonderdruck

Zertifikatspositionen entwerten die Ausbildungen

Die Anteile der Zertifikatspositionen am Gesamtumsatz der GKV mit Physiotherapie wachsen seit Jahren stetig – dies zeigt die nachfolgende Tabelle auf Basis der Zahlen des GKV-Heilmittelinformationssystems (www.gkv-his.de).

Der VDB-Physiotherapieverband fordert, dass die Zertifikate in die Ausbildung integriert werden.

Tabelle Zertifikate – Umsatzanteile 2004-2015 »

 

Gerechte Vergütung einführen – Zertifikate in die Ausbildung integrieren – Kammer verhindern – Bürokratie abbauen

 

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